Betrachtung Nr. 86

Betrachtung Nr. 86

Die Blase des Nichtwissens –
vom 16. Mai 2020

Ein frischer Wind bläst die letzten Regenwolken umher und macht Platz für Sonnenstrahlen. Nach einer kalten, dunklen Woche mit den pflichtbewussten „Eisheiligen“ wiegen sich die sattgrünen Bäume in der kühlen Brise und meine bunten Fahnen am Balkon tanzen ihre eigene Choreografie.

Ich befinde mich weiterhin in einer riesigen Blase des Nichtwissens. Rund um mich herum führt die Welt einen subtilen Krieg, der die Menschen in zwei Lager spaltet.
In das Lager der „Regierungstreuen“, die in Angst und Panik versinken, Zwangsmaßnahmen durchsetzen und Menschenwürde sowie Grundgesetzt einfach vom Tisch wischen wollen.
In das Lager der „Freiheitsliebenden“, die selbstbewusst und eigenverantwortlich leben, voller Vertrauen und Zuversicht, dass die alten starren Lügenmuster endlich gelöst werden und eine neue, friedliche, wahrhaftige Epoche beginnt.

Keine Frage, wenn ich wählen müsste, würde ich die Freiheitsliebe wählen. Doch zum Glück brauche ich nicht zu wählen, sondern nur zu SEIN.
Der alte Spruch: stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin, bekommt eine neue Bedeutung für mich. Ich gehe nämlich nicht hin…
Ich BIN und bleibe ein selbständiges Individuum, eine Menschenfrau, so oder so. Eine Seele in einem Körper – so oder so.

Ich bleibe geduldig in der Blase des Nichtwissens und spüre, dass sich immer alles zum Wohle aller fügt. Beruflich, politisch, wirtschaftlich, privat, beziehungstechnisch, finanziell, spirituell… auf allen Ebenen.
Alles, was uns geschieht, hat einen tiefen Sinn und wir können nichts vorherwissen. Wir sehen, fühlen und wissen immer erst im Moment des Hier und JETZT, was Sache ist. Aus dem Moment des Nichtwissens heraus entsteht das Wissen und die Handlung folgt aus der Intuition.

Die Bäume lassen sich vom Wind wiegen, ich schaue ihnen beim Grünsein zu und wünsche den Wolken gute Reise. Ich BIN. Danke.
Barbara Regenbogenfrau © 2020