Vita

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Mit Sang und Klang durch’s Leben

Musikalischer Lebenslauf von Barbara Lexa

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Barbara mit Mutter Therese Lexa

Ich wurde 1967 in eine musikalische und künstlerische Familie hineingeboren:
Mein Opa mütterlicherseits, Josef Mayer, war nicht nur ein wunderbarer Kontragitarrist, er hatte dazu auch das absolute Gehör. Meine Oma Therese Mayer und deren Schwester Paula Höck spielten Mandoline. Deren Bruder Benedikt Höck war Technischer Zeichner, spielte ebenfalls Mandoline und baute sich seinen ersten Fotoapparat – etwa um 1910 – selbst. Meine Mutter Resi Lexa (geborene Mayer) war u.a. als Schauspielerin, Jodlerin, Musikerin und Porzellanmalerin tätig.
Mein Opa väterlicherseits, Heinrich Lexa sen., sang mit Vorliebe böhmische Lieder, von meinem Vater Werner Lexa habe ich das unerschütterliche Rhythmusgefühl geerbt, das er u.a. als Trommelmajor, Schuhplattler und begehrter Tänzer umsetzte.

Gemeinsames Singen in der Familie

Als Kind begann ich, im Duett mit meiner Mutter zu singen und trat auf vielen Festen mit ihr auf. Ich lernte vier Jahre lang Gitarre und sieben Jahre lang Klavier. Meine ersten Kompositionen machte ich mit neun Jahren an der Gitarre, spätere Kompositionen folgten am Klavier und der Steirischen Harmonika.

Edelweiß-Trio 1988
Das Edelweiß-Trio 1988

Als Jugendliche spielte ich bei der “Krautleffe-Musi” fast sechs Jahre lang ab 1981 Begleitgitarre. 1988 wechselte ich mit Keyboard und E-Bass zum Edelweiß-Trio und danach, 1994 zum Duo-Aquarius über. In diesen 12 Jahren war ich auch solo als Jodlerin unterwegs und jodelte zum Beispiel bei Auftritten in Japan, Brasilien, Island und Oman am persischen Golf.

Musikalische Experimente

Nachdem meine beiden Kinder geboren waren, spielte ich vermehrt Melodiegitarre und arrangierte viele Stücke für Gitarrentrios. Weil sich keine geeigneten MitspielerInnen fanden, konzentrierte ich mich ab 2001 auf mein “Oa-Frau-Programm”. Mit diesem wortschöpferischen Mundart-Musikkabarett – an Gitarre, Steirischer Harmonika und Klavier – war ich sieben Jahre mit unterschiedlichen Programmen erfolgreich in ganz Bayern unterwegs, bevor ich 2008 Rupert Frank kennen lernte.

Gemeinsames Bühnenprogramm

Barbara Lexa und Rupert Frank
Barbara Lexa und Rupert Frank 2012

Zusammen entwickelten wir MundARTissimo. Unser erstes Programm hieß “Ansichten ohne Aussicht auf Durchblick”, gefolgt von “…und Bairisch lebt” bis zum Sommer 2014. Ab September 2014 gab es kein Bühnenprogramm mehr, sondern ausschließlich meine Jodelkurse, die bereits 2012 zu mir gefunden hatten.

Von Mai 2012 an bot ich meine Jodelexa-Jodelkurse an. So lernten bis 2021 zum Beispiel rund 2500 Menschen diese ganz spezielle Gesangstechnik. Durch das Jodeln und mein Interesse an spirituellen Mantra-Gesängen entstand im Mai 2013 die Idee zu den sehr bald beliebten Jodelmantras.

Von Volksmusik zum Jodelmantra  

Mantras auf Boarisch - Jodelmantras von Barbara Lexa
BLX 118 – Mantras auf Boarisch – Jodelmantras

Beim Jodelkurs am 12. Mai 2013 hatte das erste Jodelmantra “Mia san olle oans” Premiere und wurde von den Teilnehmerinnen mit Freuden gesungen und gejodelt. So wurde die neue Welt der Jodelmantras geboren. Ab 2013 hatten die Jodelkurse den Schwerpunkt Jodelmantra. Seit 2016 gab es auch die Mantras auf Boarisch – mit und ohne Jodler, die auch als Notenheft mit beiden CDs herausgebracht werden. Die Jodelkurse fanden bis einschließlich März 2020 statt. Nach einem halben Jahr, in dem es gesetzlich verboten war, mit anderen Menschen in einem Raum zu singen, veränderte sich alles…
Mehr Infos zum Jodelmantra

Wandel der Zeiten – zweite Lebenshälfte

2020 bis 2022 wandelten sich mein Fokus und meine Interessen stark. In dieser Zeit veröffentlichte ich vieles unter dem Pseudonym  ARASHA. Das Jodeln erfuhr deshalb eine lange Auszeit. Mein Schaffen wandelte sich 2023 hin zur federleichten Bewegung und zum tibetischen Tog Chöd, das ich in meiner Ausbildung zur Tog Chöd Lehrerin vertiefte, sowie 2024 zum eigenen, persönlichen Rawan Ausdruckstanz.

Im Jahr 2025 gab ich weiterhin individuellen Unterricht für Gitarre und Ukulele. Meine Angebote unter „Saitenfreiheit“ wurden erweitert.

Aus alten Wurzeln sprießen neue Blätter

Jodelkurse bekommen 2026 ein Comeback

Jodelexa mit Barbara Lexa
Barbara Lexa

2026 brachte Überraschungen: Das Jodelheft erschien in 6. Auflage, weil es sich weiterhin gut verkauft. Jodeln lernen und Jodelmantras waren zunächst nur schriftlich verfügbar. Im Sommer 2026 starte ich noch einmal mit meinen beliebten Kursen durch. Allerdings mit neuem Konzept und frischen Ideen. Jodelexa ist wieder da!